Stadtführung

Die 3a ließ sich einen ganzen Vormittag lang von der geprüften Fremdenführerin Evelin Gander durch ihre Heimatstadt führen. Dabei besuchten sie die Orte, von denen sie in Heimatkunde gehört hatten. Treffpunkt war beim Schmetterlingsbrunnen am Iselkai. Dort erreichte die Führerin ein seltsamer Anruf - "Stinki", das Schlossgespenst, bot an, den Schülern den richtigen Weg zu zeigen. "Stinkige" Briefe, versteckt in der alten Stadtmauer und hinterlegt am Polizeiposten und in diversen Geschäften der Innenstadt, führten die Schüler von Station zu Station. Nachdem die Reste der alten Stadtmauer beim BORG besichtigt wurden, ging es weiter zum Antoniuskirchlein, von dort zum Florianibrunnen auf dem Hauptplatz. Ein kurzer Abstecher führte in den Innenhof des Bezirksgerichts und zum Europaplatz. Beim Adlerstüberl standen wir an der Stelle, an der Andreas Hofer die Lienzer zum Widerstand gegen die Franzosen aufrief. Auf dem Johannesplatz gab es unter der Mariensäule endlich eine Rast. "Stinki", das Schlossgespenst, dirigierte die Klasse weiter durch die Rosengasse zum Bildstöckl in der Kreuzgasse, das an den großen Stadtbrand von 1609 erinnert. Auf dem Weg zum Marienkloster gab es einen kurzen Halt beim Denkmal von Albin Egger-Lienz, dem berühmten Maler aus unserer Stadt. Nach der Besichtigung der Klosterkirche ging es auf Schatzsuche. Tatsächlich - im Klostergarten war eine Schatztruhe versteckt. Drinnen fanden die Schüler ein bisschen etwas Süßes und Stadtpläne und Lienz-Sticker zur Erinnerung an die Stadtführung. Wir danken unserer Führerin Evelin Gander für ihren Einfallsreichtum und ihre lebhaften und kindgerechten Erklärungen.

Diese Veranstaltung wurde unterstützt vom Tiroler Kulturservice!

Mehr Fotos findet ihr bei den Bildergalerien!

Fotoquelle: 
kopf