TAE KWON DO

Auszüge aus dem Referat von Emma Rosar 4b-Klasse:


TAE KWON DO

Was ist TKD?
TKD ist eine alte Lehre über die Schulung von Körper und Geist. Es kommt aus Korea und die Spuren der Anfänge reichen über 2 000 Jahre zurück. Es ist eine Methode, Geist und Körper zu ganzheitlicher Gesundheit zu führen und beruht auf einem System von Selbstverteidigung. Der Schüler des TKD lernt, sich durch körperliches Training an die Grenzen seiner Möglichkeiten heranzutasten, sich auszuweiten und zu überschreiten.
TKD lehrt Ausgewogenheit zwischen Anstrengung und Erholung. Es bietet uns – gerade in den hektischen Zeiten – unschätzbare Kraftquellen. Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Ausdauer werden erhöht. Gezielte Atemübungen werden eingesetzt, um Ruhe und Entspannung zu erzeugen und bestimmte Vitalpunkte des Körpers zu aktivieren, die besonderes Wohlbefinden möglich machen. Ziel des TKD ist es, negative Energie in positive Kraft zu verwandeln.

Hyong
Alle Techniken von Angriff und Verteidigung sind in den verschiedenen Hyongs enthalten. Die Hyong ist eine Art Schattenkampf gegen einen nicht vorhandenen Gegner. Durch das Hyongtraining kann man alle Grundbewegungen zusammen erlernen. Dabei wird der Freikampf entwickelt, das Gleichgewicht geschult, die Muskeln gestärkt, und die Atmung kontrolliert. Die 24 Hyong- Formen sind vorgegebene Bewegungsformen, die mit höher werdenden Hyong im Schwierigkeitsgrad der Techniken steigen.

Gürtelfarben
Innerhalb des TKD gibt es unterschiedliche Graduierungssysteme für Schüler und Meister. Die Schülerränge werden KUP genannt, die der Meister DAN.

Schülerränge:
Weiß - steht für den Anfänger, den Unwissenden
Gelb - symbolisiert den Erdboden, der einmal Früchte tragen soll
Grün  - bestätigt den Fortschritt
Blau  - deutet auf die Farbe und Weite des Himmels hin
Rot  - die Signalfarbe, zeigt den höchsten Schülergrad

Das Schwarz des Meisters schließt alle Farben in sich ein und verpflichtet den Träger, der Achtung und dem Respekt seiner Schüler gerecht zu werden. Die Meistergrade sind aufsteigend von 5 – 9 nummeriert, danach folgt der Großmeister.

Durch mein Referat wollte ich allen TKD näher bringen und vermitteln, dass es kein Gewaltsport ist, sondern sich sehr viel mit dem Körper beschäftigt. TKD lehrt richtige Konzentration, richtigen Umgang mit der eigenen Kraft, Respektieren des Gegners, genauso wie des Lehrens. Alles, was es zu lernen gibt, kann man hier spüren, z.B. dass einer Haltung des Körpers eine Haltung des Geistes entspricht, dass Übung den Meister macht, dass ein Gegner noch kein Feind ist.

Emma Rosar, 4b

   

  

Fotoquelle: 
gritzer